Noch immer wird die Elektromobilität eher skeptisch betrachtet. Schwere Batterien, magere Reichweiten, lange Ladezeiten. Zudem stellen viele unabhängige Institute gerade die PS-Monster mit Breitreifen und hohem Gewicht in Frage, besonders da das E-Auto zunehmend zum Kurzzeit-Leasingobjekt wird und dann durch die kurze Nutzungszeit der Umweltfaktor Nachhaltigkeit sehr kritisch gesehen wird. Anders als die kleinen regionalen E-Autos, die sicher ökologisch sinnvoller sind. Aber das E-Auto soll ja zunehmend als sportlich und lifestylig verkauft werden, was kaum gelingt. Der Kia EV6 ist da ganz anders und hätte das Zeug uns von den neuen Vorteilen mit fortschrittlicher Technik zu überzeugen. Das Gleiche gilt für die Lackierung, die in matt-blau geradezu edel wirkt und nicht wie oft – noch nicht fertiglackiert. Gerade das Thema Ladestationen führt in unserem Testalltag und den vielen verloren Stunden zur Vorliebe für Plug-In-Fahrzeuge. Der EV6 verbraucht zirka 20 kWh und schafft damit gut 450 Kilometer und ist durch 800Volt-Technik schnell wieder auf der Strasse. Gilt oft bei Elektrischen Testwagen die Ausrede, dass die Technik sicher noch besser wird, so ist der EV6 GT erstmals wie eine Botschaft aus der Zukunft von der wir uns nur sehr schwer nach dem Test trennen konnten.


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