Eine kleine Überraschung erlebte Toyota als sich beim ersten Auftritt des für Schnee- und Waldlanschaften idealen Toyota RAV4, mehr als 80 Prozent der Käufer für die erstmals angebotene Hybrid-Version entschieden. Das heißt der Wagen verfügt über zwei Herzen, einen klassischen Verbrennungsmotor vorn und einer Hinterachse mit Elektroantrieb. Für den neuen Zwei-Liter-Turbodiesel aus der BMW-Kooperation mit 143 PS und den überarbeiteten Benziner mit ebenfalls zwei Litern Hubraum und 151 PS bleibt da nicht mehr viel Marktpotential.
Mittelfristig wird nun ein stetiger Absatz von 60 Prozent des Hybrid-SUV erwartet, denn auch wenn der Kunde nicht gerade in den Alpen wohnt will er im Stadtdschungel höher sitzen und Kraftstoffeffizient reisen.
Optisch hat sich der RAV nur leicht zur vorherigen Version verändert. Die Fahrzeuglänge hat nur 3,5 Zentimeter zugelegt bei gleichgebliebenen Radstand. Damit änderte sich auch bei den Platzverhältnissen nur wenig. Der Unterschied in der Länge zum Urvater des RAV4 der ersten Generation ist aber gewaltig. Immerhin war der erste RAV4 1994 noch 91 Zentimeter kürzer!
Das Fahrzeuggesicht wurde gestrafft und noch moderner! Die Lampen zeigen deutlich die eigene Formensprache. Das blau hinterlegte Toyota-Logo sagt übrigens immer, dass ein Hybrid-Antrieb unter dem Blech steckt.
Höherwertig wurde der Toyota RAV4 ebenfalls bei den verwendeten Materialien des Innenraums. Die modernen Anforderungen an ein behagliches Umfeld wird auch in dieser Klasse von Toyota umgesetzt. Zudem gibt es Verbesserungen bei den Fahrerassistenzsystemen und bei der Konnektivität. Das Raumgefühl und die Zuladung sind auch für vier bis fünf Reisende weiterhin auf einem sehr hohen Niveau in dieser Klasse.