Opel Astra 2022 – „Upgrade in Sachen Perfektion“

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Opel scheint Fahrt aufzunehmen. Einige Jahre wurde immer wieder ein Neuanfang unter der Regie von General Motors verkündet. Wir erinnern uns an die aufdringliche und schon damals etwas blutarm wirkende Kampagne „Umparken im Kopf“ sowie neuen angekündigten Wegen. Viel geschehen ist dabei aber kaum. Nun sieht es seit zwei Jahren anders aus. Die Rückbesinnung auf alte Stärken und die Technologie der neuen französischen Eigentümer wird im neuen Opel Astra, dem sechsten Astra neuer Zeitrechnung, deutlich. Der Vizir-Grill steht dem Wagen gut, die Qualität stimmt und die Technik überzeugt.

Opel Astra 2022 – Upgrade in Sachen PerfektionOpel scheint Fahrt aufzunehmen. Einige Jahre wurde immer wieder ein Neuanfang unter der Regie von General Motors verkündet. Wir erinnern uns an die aufdringliche und schon damals etwas blutarm wirkende Kampagne „Umparken im Kopf“ sowie neuen angekündigten Wegen. Viel geschehen ist dabei aber kaum. Nun sieht es seit zwei Jahren anders aus. Die Rückbesinnung auf alte Stärken und die Technologie der neuen französischen Eigentümer wird im neuen Opel Astra, dem sechsten Astra neuer Zeitrechnung, deutlich. Der Vizir-Grill steht dem Wagen gut, die Qualität stimmt und die Technik überzeugt.Das Design des neuen Astra ist konsequent sachlich und verzichtet auf überflüssige Zeitgeist-Gimmicks. Zudem ist er leicht gewachsen und etwas niedriger, was den Proportionen schmeichelt. Neben dem Manta-Grill verweist auch die „Bügelfalte“ auf der Motorhaube benfalls an den Traumwagen der Siebziger, Dem Verzicht auf vermeintlich überflüssigen Zierrat fiel bei einigen Varianten der Opel-Blitz zum Opfer, der nun in dezentem Schwarz auf der dunklen Front fast verschwindet.Die Opel Tradition benennt den neuen als sechste Auflage des Astra, allerdings ist es die zwölfte Generation der Opel Kompaktklasse, Begonnen hatte es mit dem Opel Kadett der dann in den Achtzigern den Namen Astra erhielt. Zum Start ist die Palette ziemlich übersichtlich. Neben einem 1,2-Liter-Benziner-Dreizylinder mit wahlweise 110 PS oder 130 PS bleibt nur ein 130 PS-Diesel mit 1,5 Litern Hubraum und ein Neuzugang. Wir fuhren den Astra als Plug-in-Hybrid in Portugal. Die Systemleistung von 180 PS kommt von einem 1,6-Liter-Turbovierzylinder und einem Elektromotor, der dank der 12,4 kWh starken Batterie eine rein elektrische Reichweite von mehr als 60 Kilometern erreichen soll. Die erste Ausfahrt war aufschlussreich. Er fährt sich extem angenehm und sanft, was auch am Elektroherz liegt. Wie viele Elektrofahrzeuge erzieht auch der Plug-In Astra zum zurückhaltenden Fahren. Der Verbrauch ist vorbildlich, solange die elektrische Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h nicht abgerufen wird und die Möglichkeiten der Energierückgewinnung über die Fahrstufe „B“ genutzt wird. Die Höchstgeschwindigkeit des Astra PHEV mit dem Verbrennungsmotor liegt bei 225 km/h. Für den Spurt von null auf 100 km/h benötigt er 7,6 Sekunden. Die Batterie kann in knapp zwei Stunden nachgeladen werden. Der Verbrauch lag im Hybridmodus am Ende bei etwas über drei Litern. Eine 225 PS starke Version ist in Vorbereitung, und im kommenden Jahr fährt der Astra dann auch noch mit vollelektrischem Antrieb vor. Diese Antriebsvielfalt ermöglicht die Konzernplattform EMP2, welche für alle Motorenkonzepte genutzt werden kann. Opel betont nachdrücklich, dass „die Opel-DNA“ zu spüren ist und der Wagen in Rüsselsheim entworfen und entwickelt wurde. Gebaut wird er dort ohnehin. Tatsächlich ist der neue Astra gegenüber seinem Vorgänger wesentlich fahraktiver, die Lenkung arbeitet deutlich präziser, so dass auch bei höheren Geschwindigkeiten eine verbesserte Stabilität erreicht wird. Auch die Bremsen wurden überarbeitet und verzögern den Astra in allen Situationen zuverlässig. Dank des geringen Luftwiderstands und der Dämmung herrscht während der Fahrt eine angenehme Ruhe.Im Innenraum wird der Unterschied zum Vorgänger noch deutlicher. Der Fahrer blickt auf zwei digitale Bildschirme, die Opel „Pure Panel“ getauft hat und die alle analogen Anzeigen ersetzen. Er ist erstaunlich einfach zu bedienen. Die Opel-Entwickler spendierten dem Astra zudem hochwertige Materialien und sehr gute zertifizierte Sitze, die ermüdungsfreies Fahren ermöglichen sind bestellbar. Der Gepäckraum erreicht maximal 1268 Liter beim Plug-in und 1339 Liter bei den Verbrennerversionen.Wie der Vorgänger kommt der Astra mit Features höher positionierter Modelle. Dazu gehört das Intellilux-LED-Lichtsystem, sowie eine Vielzahl an Assistenzsystemen.Die Preisliste des neuen Astra beginnt unverändert bei 22.465 Euro für die Basisversion mit 110 PS. ie Dieselvarianten beginnen bei 28.660 Euro, und für den Plug-in-Hybrid wechseln mindestens 35.800 Euro in der Business-Edition den Besitzer. Der Umweltbonus reduziert den Preis dann aber wiederum um bis zu 7177,50 Euro.Mit Freude müssen wir feststellen, nun beginnt das „Umparken im Kopf„ wirklich!
Daten Opel Astra Plug-in-Hybrid

Länge x Breite x Höhe: 4374 x 1860 x 1470 mm
Radstand: 2675 mm
Antrieb: R4-Benziner, 1598 ccm, Plug-in-Hybrid, Frontantrieb, 8-Stufen-Automatik
Gesamtleistung/Leistung: 133 kW / 180 PS
Max. Drehmoment: 360 Nm bei 250-1750 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,6 Sek.
Elektr. Reichweite: 60 km (WLTP)
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 1,0–1,1 Liter
Effizienzklasse: A
CO2-Emissionen: 22–26 g/km
Leergewicht / Zuladung: min. 1678 kg / max. 472 kg
Preis: 35.800 Euro

 


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