Mazda CX-60 – „Im Premiumsegment der Großen!“

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Bei Mazda geht es weiter voran, gute Verkäufe, Top-Produkte und eine hohe Qualität haben den Boden bereitet, nun in den Markt der großen Luxus-SUV einzusteigen. Bisher war der CX-5 das Top-Modell der Japaner, nun also kommt der größere, auf einer neuen moderneren Plattform stehende und luxuriösere CX-60. Dabei sieht er sofort gewaltig aus, fast amerikanische Dimensionen machen ihn zu einem Fahrzeug, das die Gesellschaft derzeit aus ökologischen Gründen verbannen will, aber trotzdem in Unmengen kauft.

Mazda CX-60 – Im Premiumsegment der Großen!

Bei Mazda geht es weiter voran, gute Verkäufe, Top-Produkte und eine hohe Qualität haben den Boden bereitet, nun in den Markt der großen Luxus-SUV einzusteigen. Bisher war der CX-5 das Top-Modell der Japaner, nun also kommt der größere, auf einer neuen moderneren Plattform stehende und luxuriösere CX-60. Dabei sieht er sofort gewaltig aus, fast amerikanische Dimensionen machen ihn zu einem Fahrzeug, das die Gesellschaft derzeit aus ökologischen Gründen verbannen will, aber trotzdem in Unmengen kauft. Das ökologische Schamgefühl muss beim CX-60 aber zwangsläufig nicht sein, denn Mazda handelt logisch und nicht ideologisch. Zumindest die immer nüchterner gesehenen reinen Elektrofahrzeuge übertreffen oft die CO2-Bilanz der modernen Verbrenner – im negativen unter Realbedingungen. Dies liegt am nicht lieferbaren reinen Öko-Strom, den oft nicht optimal genutzen und ausgetauschten Akkus und dem hohen CO2-Verbrauch bei Produktion und Entsorgung. Somit setzt Mazda logischerweise auf die jeweils beste Technologie für verschiedene Märkte. Wird aus ideologischen Gründen das eine oder andere Modell in den Märkten gefördert, warum sollte Mazda die vom Kunden gewünschten Modelle dann nicht anbieten?Aus diesem Grund bietet Mazda den CX-60 in Deutschland zuerst als Plug-In Hybrid für einen Einstiegpreis ab 47.390,- Euro an. Bald aber schon folgt das SUV mit Premiumanspruch sogar mit einem extra entwickelten Reihensechszylinder-Dieselmotor. Das elektrifizierte 3,3-Liter-Triebwerk wird dann in zwei Leistungsstufen mit 200 PS und Heckantrieb sowie 254 PS und Allrad bei den Händlern stehen. Der Motor soll extrem effizient sein und gerade in diesem Segment der großen SUV seine Vorteile ausspielen.Bis dahin ist der 4,75 Meter lange CX-60, das den kompakten Bruder CX-5 um gute 16 Zentimeter überragt und mit 2,87 Meter Radstand 17 Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen schafft, allein als Plug-in-Hybrid zu haben. Der CX-60 e-Skyactiv PHEV ist ab 47.390 Euro zu haben. Er kombiniert einen 2,5-Liter-Reihenvierzylinder-Benzinmotor mit 191 PS und einen 136 PS starken Elektromotor sowie einer 17,8 kWh großen Batterie zu einer Gesamtleistung von 327 PS. Das Drehmoment ist mit 500 Nm gewaltig, womit der CX-60 auch problemlos Anhänger zieht. Das stärkste Straßenfahrzeug, das Mazda je gebaut hat, beschleunigt damit auf 100 km/h in 5,8 Sekunden. Der Wagen wirkt auf den ersten Blick gewaltig aber auch kantig. Doch gerade bei den großen SUV sind die Unterschiede optisch eher gering. Der gutbetuchte Kunde hat ohnehin einen zeitloseren Geschmack und folgt nicht den momentanen Moden. Premium- und Wohlgefühl verströmt dagegen der Innenraum sofort – zumindest in der Top-Ausführung Takumi, die von japanischer Ästhetik und traditioneller Handwerkskunst geprägt ist, Dazu gehören neben den üblichen Komfort- und Sicherheitsfeatures Ganz neu hingegen ist das so genannte „Driver Personalization System“, das anhand einer Gesichtserkennung und einmaligen Eingabe der Körpergröße automatisch die optimale Sitzposition findet und auch die übrigen Einstellungen anpasst.Mit aufgeladener Batterie geht es rein elektrisch los. Bis maximal 140 km/h treibt die E-Maschine voran, danach und bei höherem Tempo schaltet sich der Verbrenner zu. Der Übergang ist deutlich zu vernehmen und auch die Gesamtleistung ist bei Zwischenspurts und Überholmanövern kaum spürbar. Das wirkliche Premiumgefühl wird sich wohl erst mit den erwarteten Sechszylinder-Motoren einstellen. Allerdings, ist genau das der Preis der generell bezahlt werden muss für eine CO2-effiziente Fortbewegung. Haben Sie schon mal einen hochmotorigen Wagen der 80er mit einem Fahrzeug aktueller Technologie und gleicher PS-Zahl verglichen? Nein? Sie werden feststellen, der alte kraftvolle Wagen macht mehr Spaß, braucht aber wesentlich mehr Kraftstoff. Die modernen Fahrzeuge haben neben der Leistung auch kluge Technik, die ein zeitgemäßes und weniger brachiales Vorankommen garantieren. Dies gilt auch für den CX-60 der umweltfreundlich sparsam, aber auch ein komfortabler Genuss ist. Dies ist auch ein Verdienst der serienmäßigen Achtstufen-Automatik, die wegen des integrierten Elektromotor ohne den dynamikraubenden Hydraulikwandler auskommt. Somit sind schnelle und effiziente Schaltvorgänge der Lohn. Ein hecklastiges Allradsystem, das den Antrieb automatisch und variabel auf die Vorderachse verteilen kann, sorgt für Stabilität und Spurtreue. Ebenso wie die mittige Positionierung der Hochvoltbatterie zwischen den Achsen und dem daraus resultierenden niedrigen Schwerpunkt. Um dem erhabenen Fahrgefühl eines Premium-SUV nahe zu kommen hat Mazda ein neuartiges „KPC-System“ entwickelt, das durch leichtes Abbremsen des hinteren kurveninnen Rades die Karosseriebewegungen auch bei hohen Geschwindigkeiten unterdrücken sollen. Das funktioniert sehr gut. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 200 km/h elektronisch abgeregelt. Die rein elektrische Reichweite geben die Japaner im Idealfall mit 63 Kilometern nach WLTP-Norm an. Einige E-Fans werden beklagen, dass der Wagen an einer 11 kW-Wallbox über den zweiphasigen On-Board-Lader nur mit einer maximalen Ladeleistung von 7,2 kW geladen werden. Insider bekräftigen aber, dass somit die Batterie länger funktionsfähig bleibt und die CO2-Bilanz nicht ruiniert wird.Schon vor der Fahrzeugpräsentation hatten mehr als 5000 Kunden bereits einen Kaufvertrag unterschrieben, obwohl „das Fahrzeug bei Bestellung noch nicht betrachtet werden konnte. Somit deutet sich ein weiterhin erfolgreiches Top-Modell im Hause Mazda an, welches auch mit verschiedensten noch zu erwartenden Antrieben absolut auf der Höhe der Zeit agiert.

Daten Mazda CX-60 Plug-In Hybrid (PHEV)

Länge x Breite x Höhe: 4745 x 1890 x 1680 mm
Radstand: 2870 mm
Antrieb: R4-Benziner, 2488 ccm, Elektromotor, Allrad, 8-Gang-Aut.
Systemleistung: 241 kW / 327 PS
Leistung Benziner: 141 kW / 191 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 261 Nm bei 4000 U/min
E-Motor: 129 kW / 175 PS
Drehmoment E-Motor: 270 Nm
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h (abgeregelt)
Höchstgeschw. elektrisch: 140 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,8 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 1,5 l
Batteriekapazität: 17,8 kWh
Stromverbrauch: 22,9 kWh / 100 km
Elektr. Reichweite 63 km
CO2-Emissionen: 33 g/km
Leergewicht / Zuladung: min. 2055 kg / max. 672 kg
Kofferraumvolumen: 570–1726 Liter
Bodenfreiheit: 176 mm
Max. Anhängelast: 2500 kg
Wendekreis: 11,7 m
Bereifung: 175/65 R 14
Luftwiderstandsbeiwert: 0,29
Wartungsintervall: 20.000 km
Basispreis: 47.390 Euro


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