Toyota Aygo X vs. Hyundai Bayon – Zwei kleine SUV unter 20.000 €

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Zwei kleine SUV unter 20.000 € Einstiegspreis – Aygo X und Hyundai Bayon

Auch wenn nicht alles SUV ist, was wie SUV aussieht – sie sind gefragt wie nie zuvor. Besonders die großen, schweren sind gefragt – obwohl gerade diese den Klimawandel nachhaltig fördern. E-Auto? Auch keine richtig gute Idee solange sie nicht klimaneutral produziert, gefahren und entsorgt werden.Also, ein kleines, leichtes Stadtmobil, das chic ist, nach SUV ausschaut und den Geldbeutel zudem kaum belastet. Wir haben uns mal zwei Vertreter der urbanen Offroader unter 20.000 Euro Einstiegspreis genauer angeschaut.Beide, Toyota Aygo X (Cross) und Hyundai Bayon sind optisch sehr ansprechend, beide aber auch auf eine jeweils andere Art. Der Bayon wirkt klassisch und geht als Nachfolger des i20 in Offroad-Design auf die Suche nach Kunden mit dem Wunsch nach einem Kleinwagen, jedoch mit Eleganz und einem leichten SUV-Feeling. Der Aygo X ist da radikaler, er spricht junge Leute mit Mut zum modernen Design an. Doch im Einzelnen..Neben dem Hype um oft recht langweilige E-Autos setzt Toyota mit dem neuen Aygo X ein Zeichen. Gerade für die Städte sind kleine, verbrauchsarme Kleinwagen noch immer ideal. Ihre Produktion, gerade aufgrund der fehlenden Batterie ist nicht wirklich CO2 relevant und somit die Entsorgung und das Recycling ebenso. Damit kann der Aygo ohne Ladezeiten darauf warten wie die E-Autos ihre Laufleistung erst nach vielen Jahren erreichen um CO2-Neutralität zu erreichen. Und auch nur dann, wenn 100% Öko-Strom verbraucht wurde.. Wie dem auch sei, beim Aygo X muss der Kunde nicht lange rechnen und erhält ein wirkliches Schmuckstück, für die Stadt oder auch die Mittelstrecke.Der 3,70 Meter kurze Viertürer hat mit nur 9,40 Metern einen passablen Wendekreis und bietet mit 1,74 Meter Breite genügend Raum, damit auch vier Insassen auf die Reise gehen können. Kräftige Farben, große Räder und Preise machen den Kleinen sehr attraktiv. Nur eine Motorisierung ist erhältlich und das Ausstattungslevel ist hoch. Die Basis startet bei 15.390 Euro,Formal wurde der Aygo X extrem modern, sportlich und muskulös gezeichnet. Seine Attraktivität erhält das Wägelchen vor allem durch bis zu 18 Zoll großen Räder und die Zweifarblackierung. Das Heck zieren stark geschwungene Rückleuchten, LED-Technik ist nicht nur hier zu haben, auch die Frontscheinwerfer nutzen das strahlende Licht. Gestaltet wurde der Aygo X im europäischen Designzentrum nahe des südfranzösischen Nizza, er basiert nun auf der gleichen Plattform wie der größere Yaris und verfügt somit auch über hochklassige Assistenzsysteme. Hatte Toyota zuvor noch den Aygo gemeinsam mit Peugeot und Citroen gefertigt, gehen die Japaner nun wieder eigene Wege.Innen setzen sich die expressiven Formen fort. Große Flächen teilen die Schalttafel auf, der hochauslösende Touchscreen ist bis zu neun Zoll groß, jegliche Smartphone-Einbindung ist gegeben. Die Sitzbezüge mit frischen Steppmustern werden aus rezykliertem Material hergestellt, in den Kofferraum passen mindestens 231 Liter, wer die Rücksitzlehnen umklappt, darf bis zu 829 Liter einladen. Die fast schon übliche höhrere Sitzposition ermöglicht einen guten Überblick. Verglichen mit dem Vorgänger wurde der Fahrersitz um satte 5,5 Zentimeter erhöht .Der Aygo X ist ohnehin deutlich höher als sein Vorgänger, 1,53 Meter streckt er sich Richtung Himmel, das dürfte das Einteigen erleichtern. Wer noch mehr Kopffreiheit wünscht, kann sich für ein Canvas Roof entscheiden, ein Stoffschiebedach. Trotzdem bleibt der Mini ein Leichtgewicht. 940 bis 1015 Kilogramm bringt er leer auf die Waage, je nachdem, welche Ausstattungsoptionen an Bord sind. Auch hier spielt das Gewicht mittlerweile eine ökologisch relevante Rolle. Maximal dürfen 420 Kilogramm zugeladen werden, für einen Kleinstwagen ein überdurchschnittlicher Wert.Der Motor ist ein alter aber ausgereifter Bekannter. Der 1,0-Liter-Dreizylinder liefert 71 PS und stellt mäßige 93 Newtonmeter Drehmoment bei 4400 Umdrehungen in der Minute bereit. Er kann entweder gegen Aufpreis mit einem stufenlosen Automatikgetriebe oder mit einer Fünf-Gang-Handschaltung kombiniert werden. Mit ihr schafft er Aygo X immerhin eine Endgeschwindigkeit von 156 km/h – was heutzutage aber oft genügt. Als Verbrauch gibt Toyota 4,9 Liter mit der Automatik und 4,7 Liter Benzin auf 100 Kilometer handgeschaltet an. Das entspricht einem CO2-Äqivalent von 110 und 107 Gramm je Kilometer, was noch vor einigen Jahren zu Sensationsmeldungen geführt hätte. Der Tankinhalt ist mit 35 Liter ausreichend bemessen, womit der Aygo X auf den üblichen Kurzstrecken ein seltener Gast an den Tankstellen sein wird.Die Schar der Assistenten lässt sich auf Wunsch auf Mannschaftsstärke vergrößern, schon in der Basisversion sind grundsätzlich der Spurassistent und der Abstandstempomat an Bord. Eine Elektrifizierung des Aygo X könnte noch folgen denn die Plattform ist für den Hybridantrieb vorbereitet. Für die Technikfans gibt es eine Aygo-App mit der aus der Ferne der Wagen lokalisiert werden und sogar die Tankfüllung abgefragt werden kann.. Na dann.. Uns hat der neue Aygo X gut gefallen. Die Qualität spricht für sich und die Optik wird neue Kunden ansprechen..
Daten Aygo X

Länge x Breite x Höhe: 3700 x 1740 x 1510 mm
Radstand: 2430 mm
Motor: R3-Benziner, 998 ccm, Elektronisch Einspritzung
Leistung: 53 kW / 72 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 93 Nm bei 4400 U/min

Höchstgeschwindigkeit: 158 km/h (CVT:151km/h)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 15,5 Sek.

NEFZ-Durchschnittsverbrauch: 4,8-4,9 Liter/100km
CO2-Emissionen: 108-114 g/km (Euro 6d-temp)
Tankinhalt: 35 Liter
cW-Wert: 0,28
Leergewicht / Zuladung: min. 1015 kg / max. 345 kg
Kofferraumvolumen: 231 – 829 Liter
Max. Anhängelast: 1700 kg
Wendekreis: 9,4 m
Luftwiderstandsbeiwert: 0,319
Basispreis: 15 390 Euro


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