Opel Rocks-e Fahrbericht

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Nachdem wir ihnen in der letzten Sendung den nachhaltigen Stadtflitzer Opel Rocks-e vorgestellt haben folgt nun der Fahrbericht – wir nehmen den kompakten Stromer mit auf eine Spritztour.

Opel Rocks-e – „Dauergrinsen garantiert!“

Der PSA-Konzern meint es also völlig ernst mit der Elektrifizierung und zeigt mit dem neuen Rocks-e, dass die Innenstädte nun eine preisgünstige Entlastung erhalten können. In Deutschland, soll der „Kleine“ also durch Opel mit dem Namen Rocks-e vertrieben werden und ist sehr konsequent und auch günstig. Das Konzept des Elektro-Zweisitzers: eine 2,41 Meter kurze und 1,39 Meter schmale Kunststoffkarosse, batterie-elektrisch angetrieben und bis zu 45 km/h schnell. Bei Opel heißt das Ganze dann allerdings SUM, für „Sustainable Urban Mobility“.Der erste Wagen ist ein Opel! Das kann ab Ende November für Jugendliche ab 15 Jahren Wirklichkeit werden. Um das neuste Modell der Rüsselsheimer fahren zu dürfen, bedarf es seit diesem Sommer lediglich des „Moped“-Führerscheins AM. Dabei ist der Opel Rocks-e kein Kleinkraftrad, aber auch kein Auto. Der Gesetzgeber stuft den vierrädrigen Zweisitzer als Leichtkraftfahrzeug der Klasse L6e ein. Das heißt zunächst vor allem erst einmal eins: bei 45 km/h ist Schluss. Doch hinter dem Mini-Opel steckt mehr. Neben den 15-18-jährigen ohne Pkw-Führerschein gehören dazu Berufs- und Stadtrand-Pendler sowie umweltbewusste Alltagsnutzer und Öko-Hipster. Und auch in vielen gewerblichen Anwendungen wie urbane Liefer- und Kurierdienste sind sicher an der ausreichenden Reichweite für ihre Bedürfnisse interessiert. Zudem ist der Preis für das in Frankreich und Italien schon verbreitete Format der Kleinst-Pkw attraktiv. Während Konkurrenten mit Verbrenner zum Beispiel von Ligier zirka 15.000 Euro kosten, wird der kleinste Opel bei unter 8.000 Euro starten.Front- und Heckpartie bestehen aus identischen Bauteilen und senken den Herstellungspreis, allein die verschiedenfarbigen Lichter in den Aussparungen und das Kennzeichen verraten vorn und hinten. Das Opel-typische Gesicht kommt mit LED-Scheinwerfern und- Blinkern. Auch die beiden großen Türen sind ein Bauteil, das auf der Fahrerseite gegenläufig nach hinten, auf der Beifahrerseite klassisch nach vorne schwenkt. Das geschieht von außen mit Druckknöpfen, von innen mit Zugbändern.Der Innenraum wirkt wie eine Hartplastik-Gußform, in dem zwei Personen aber dank 1,52 Meter Höhe erstaunlich geräumig, wenn auch nur auf schmalen Polstern sitzen können.

Gestartet wird mit einem Druck auf die Drive-Taste links neben der Sitzwange. Auch die Tasten für Leerlauf (N) und Rückwärtsgang (R) befinden sich dort. Und nu kann es losgehen! Bei der ersten einstündigen Fahrt durch die Innenstadt von Frankfurt wird eines sehr schnell klar: Schneller als im Opel Rocks-e ist keiner unterwegs. Durch den Elektromotor und das damit verbundene Drehmoment ist beim Ampelstart sogar immer ein Vorsprung herauszufahren. Durch die Abmessungen findet der Fahrer immer schnell einen Parkplatz. Kostenlos gibt es dazu ein Dauergrinsen, denn verinnerlichen sich die Insassen die Tatsache wie viel kostengünstiger sie im Gegensatz zu anderen Verkehrsteilnehmer unterwegs sind, ist dieses garantiert.

Daten Opel Rocks-e
Länge x Breite x Höhe: 2410 x 1390 x 1520 mm
Antrieb: elektrisch
Dauerleistung: 6 kW / 8 PS
Spitzenleistung: 9 kW / 12 PS
Batterie: 5,5 kWh
WLTP-Normreichweite: bis zu 75 km
Ladezeit: 3,5 Std. (Haushaltssteckdose)
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Leergewicht: 471 kg
Wendekreis: 7,2 m
Radgröße: 14 Zoll
Basispreis: 7990 Euro


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